
Entdecken Sie die Kalmeijer Kopfmaschine KKM: eine innovative Lösung, um effizient eine große Vielfalt an Brötchen herzustellen, ohne dabei auf handwerkliche Qualität zu verzichten. Diese Maschine vereint Technologie, Präzision und Benutzerfreundlichkeit und sorgt für Brötchen mit gleichmäßiger Struktur und einheitlichem Erscheinungsbild.
Ein zentrales Prinzip bei der Entwicklung der KKM bestand darin, die Qualität der Brötchen zu bewahren – und wenn möglich zu verbessern. Dank eines einzigartigen Wiege- und Rundwirksystems wird der Teig sorgfältig geformt, wodurch jedes Brötchen eine hervorragende Stabilität erhält. Dieses System gewährleistet eine gleichmäßige und stabile Struktur in jeder Teigportion. Ob klassischer Schnitt oder Kreuzschnitt – die Krume bleibt stets konstant und homogen.

Die KKM wurde so entwickelt, dass sie sich nahtlos in den bestehenden Arbeitsablauf der Bäckerei integriert. Die üblichen Rezepte können ohne jegliche Anpassung weiterverwendet werden. Sowohl pulverförmige Backmittel für längere Prozesse als auch pastenförmige Backmittel funktionieren hervorragend in der Maschine. Auch Backmittel für Krustenbrote können genau wie im traditionellen Verfahren eingesetzt werden.
Damit entfällt die Notwendigkeit, spezielle – und oft teurere – Backmittel zu verwenden, die eigens für industrielle Maschinen entwickelt wurden.
Die KKM ist keine verkleinerte Version einer industriellen Produktionsmaschine. Im Gegenteil: Sie wurde speziell für die Teigverarbeitung im handwerklichen Maßstab entwickelt. Während des gesamten Prozesses bleibt die charakteristische Qualität des Endprodukts das zentrale Anliegen.
Im Unterschied zur industriellen Produktion – bei der hohe Stückzahlen und niedrige Kosten die Haupttreiber sind – verfolgt die KKM das Ziel, hochwertige Brötchen zu erzeugen, die das handwerkliche Können des Bäckers widerspiegeln.
Die Funktionsweise der KKM orientiert sich eng an dem bereits bestehenden Produktionsprozess der Bäckerei. Sobald der Teig geknetet wurde und die gewünschte Teigreife erreicht hat, wird er in den Trichter der Maschine eingefüllt. Dieser Trichter hat ein Fassungsvermögen von etwa zwanzig Kilogramm Teig.
Anschließend wird das gewünschte Teiglingsgewicht eingestellt: zwischen etwa 20 und 120 Gramm pro Stück. Auch die Position des Bandes, die Höhe der Becher sowie die Intensität des Rundwirkens können angepasst werden. Sobald alle Einstellungen vorgenommen wurden, startet der Prozess, und die Maschine produziert kontinuierlich Teigkugeln.
An der Vorderseite der Maschine kommen gleichzeitig vier Teigkugeln heraus. Diese können direkt auf Backbleche gelegt werden, um zur nächsten Stufe überzugehen: der Endgare, beispielsweise in einem Schockfroster oder einem klimatisierten Gärraum, bevor die Brötchen gebacken werden.
Durch die Automatisierung der Schritte Teilen und Rundwirken übernimmt die Maschine mehrere manuelle Aufgaben. Das manuelle Abwiegen und Rundwirken der Teiglinge entfällt – bei gleichbleibend hoher Qualität des Ergebnisses. Die Kapazität der Maschine kann bis zu etwa 3.600 Brötchen pro Stunde erreichen. Zudem können die Teigstücke leicht dekoriert werden, ohne vorher befeuchtet werden zu müssen.
Wird das Rundwirksystem deaktiviert, kann die KKM auch ausschließlich zum Teilen des Teigs verwendet werden. Diese Vielseitigkeit macht die Maschine für die Produktion einer breiten Produktpalette geeignet.
Die KKM verfügt über eine kompakte Bauweise und benötigt nur wenig Platz in der Bäckerei. Gleichzeitig wurde großer Wert auf Wartung und Hygiene gelegt.
Wichtige Komponenten wie die Wiege- und Saugtrommeln können werkzeuglos demontiert werden. Das Gehäuse besteht aus zwei Teilen, die durch Scharniere miteinander verbunden sind, sodass die Maschine leicht geöffnet werden kann und alle Elemente gut zugänglich sind.
Alle Krümel und Teigreste werden in einer zentralen Auffangwanne gesammelt. Die Maschine ist außerdem mit Rollen ausgestattet, was das Verschieben erleichtert. Selbstverständlich erfüllt die KKM alle geltenden Sicherheitsstandards und wird mit CE-Zertifizierung geliefert.



Da die Maschine für den handwerklichen Einsatz konzipiert ist, gestaltet sich die Inbetriebnahme relativ einfach. Die bestehenden Rezepte und Produktionsmethoden können in der Regel beibehalten werden. In der ersten Produktionsnacht wird die Maschine gemeinsam mit dem Vertreter installiert und eingestellt. Die Parameter werden dabei an die spezifischen Produkte der Bäckerei angepasst. Bei Bedarf kann eine zweite Sitzung organisiert werden, um zusätzliche Optimierungen vorzunehmen.
Mit der KKM zeigt Kalmeijer, wie sich Innovation und handwerkliches Können gegenseitig stärken können. Durch die genaue Beobachtung des Bäckeralltags entwickeln sie Maschinen, die nicht nur technisch ausgereift sind, sondern auch einen echten Mehrwert für die Produktionsprozesse bieten. Die Kopfmaschine KKM ist ein klares Beispiel dafür: eine durchdachte Kombination aus Technologie, Effizienz und Respekt für die Qualität des handwerklich hergestellten Brotes.
Wie Bäcker Giljan aus Drongen treffend sagte: „Zu schön, um wahr zu sein.“ Und dieses Gefühl der positiven Überraschung bestätigt sich häufig in der Praxis: eine Mischung aus Einfachheit, Zuverlässigkeit und gleichbleibender Qualität, die in der Bäckerei spürbare Unterstützung bietet.
Abschließend zeigt die Kalmeijer Kopfmaschine KKM, wie moderne Technologie und traditionelles Bäckerhandwerk sich sinnvoll ergänzen können. Indem Kalmeijer kontinuierlich den Bedürfnissen und Erfahrungen der Bäcker zuhört, entwickeln sie Maschinen, die Effizienz, Zuverlässigkeit und Produktqualität verbinden. So bleibt Innovation im Dienst des Handwerks: Maschinen zu schaffen, die die tägliche Arbeit in der Bäckerei unterstützen und verbessern.





